14.04.2021 09:00 Uhr15.04.2021 16:30 Uhr

Themenzentrierte Interaktion TZI

"Wie der Funke überspringt"

Wer in Teams und Gruppen arbeitet, hat Anliegen, Interessen und Ziele. Jeder möchte mit seinem Verhalten und Vorgehen etwas erreichen, einen Prozess in eine bestimmte Richtung gestalten. Alles, was wir dabei tun, ob bewusst oder unreflektiert, hat Wirkung, ermöglicht oder verhindert unser Vorhaben. Es gilt, eigene Verhaltensweisen bewusst werden zu lassen und ihre Wirkung auf andere wahrzunehmen. Dies fordert eine differenzierte Wahrnehmung und Selbst-Bewusstheit nicht nur in der Corona-Krise, sondern auch danach. Das Konzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn bietet eine Basis, um in und mit Gruppen zu arbeiten.

Inhalte
Einführung in den Wertehintergrund und die Grundaussagen der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth Cohn. Die Elemente der TZI werden mit praxisorientierten Übungen anschaulich gemacht und
die Grundlagen der TZI konkret ausgerichtet auf die praktische Arbeit mit Kindern und KollegInnen. Angebote und Methoden im Rahmen der Bildungsbereiche NRW erfolgen mit besonderem Schwerpunkt auf der musisch-ästhetischen Bildung. Diese Inhalte sind auch erweiterbar auf andere Bildungsbereiche.

Ziele
- Weiterentwicklung der Wahrnehmungsfähigkeit bezüglich des eigenen (auch unbewussten, "spontanen") Verhaltens und Intervenierens; die eigene Person und ihre Wirkung besser kennen lernen.
- Erweiterung der Balance für intuitives und reflektiertes Handeln (Planung)
- Das Vier-Faktoren-Modell als Planungs-und Reflexionshilfe
- Planung von Aktionen auf der Basis der Strukturen der TZI

Dozierende/r

  • Barbara Leufgen (Ass. Agrarwirtschaft, M.A.)