Die Zusatzqualifizierung richtete sich an bereits qualifizierte Tagespflegepersonen, die ihre pädagogische Arbeit erweitern möchten, um Kinder mit besonderen Bedarfen professionell begleiten zu können. Voraussetzung für den Erhalt des Zertifikats war die regelmäßige Teilnahme sowie die Vorstellung eines eigenen Praxisprojektes.
Inhaltlich führte der Kurs zunächst mit einer Einführungsveranstaltung an das Thema heran und behandelte anschließend grundlegende Fragen der Inklusion in der Kindertagespflege sowie heilpädagogisches Basiswissen.
Weitere Schwerpunkte lagen auf der Praxisbegleitung einschließlich Projektarbeit und Konzeptmappe, der vertieften Auseinandersetzung mit der Zielgruppe sowie der Motorik‑Frühförderung und der Förderung der fünf Sinne. Ergänzt wurde dies durch praxisnahe Module zur Verzahnung von Theorie und Alltag, zur kollegialen Fallberatung sowie eine Einführung in die Marte-Meo-Methode. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über entwicklungspsychologische Grundlagen der frühen Kindheit, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung, Beobachtung und Dokumentation kindlicher Entwicklung sowie die Gestaltung einer inklusiven Erziehungspartnerschaft.
Abgerundet wurde der Kurs durch zwei Abschlusskolloquien, in deren Rahmen die Abschlussarbeiten präsentiert und ausgewertet wurden.
Die erfolgreiche Teilnahme qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen dazu, inklusiv arbeitende Kindertagespflege professionell und reflektiert umzusetzen.
Nach der Präsentation ihrer Praxisprojekte feierten die Teilnehmenden am 14.03.2026 ihren erfolgreichen Abschluss. Im feierlichen Rahmen wurden die Zertifikate in der kefb An der Ruhr überreicht.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen des Kurses „Inklusive Kindertagespflege“ sehr herzlich und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg und alles Gute.